Die Firma Friemann & Wolf wurde 1884 in Zwickau als Maschinen- und Grubenlampenfabrik gegründet. Sie galt zeitweise als größter Grubenlampenhersteller der Welt und besteht bis heute in Form von zwei Nachfolgeunternehmen: Die Friwo Gerätebau GmbH sowie die Friemann & Wolf Batterietechnik GmbH

Die Gründung der Firma basierte auf der Erfindung der Benzin-Sicherheitslampe durch den Zwickauer Feinmechaniker Carl Wolf im Jahr 1881. Aufgrund des Erfolgs dieser Erfindung entwickelte sich Friwo zu einem weltweit agierenden Unternehmen mit zahlreichen Zweigniederlassungen in Deutschland sowie Tochterfirmen in Belgien, Frankreich, England, Österreich-Ungarn und den USA.

Neben der Weiterentwicklung der Benzin-Sicherheitslampe hat Friwo auch die Entwicklung elektrischer Grubenlampen maßgeblich beeinflusst. So baute Friwo 1907 die weltweit ersten Kopflampen mit Nickel-Cadmium-Akkumulatoren, nachdem bereits seit 1903 elektrische Kopflampen mit Bleiakkumulatoren angeboten worden waren.

Ein großer Einschnitt in der Firmengeschichte war der Verlust der ausländischen Tochterfirmen nach dem Ersten Weltkrieg. Nach 1945 wurde die die Firma in Duisburg unter dem alten Namen weitergeführt,während im Zwickauer Stammwerk die Produktion zunächst als SAG Kabel und später als VEB Grubenlampenwerke Zwickau weitergeführt wurde. 1983 wurde Friwo (West) von der Concordia Elektrizitäts-AG (CEAG), übernommen und die Produktion von Grubenlampen bis 1994 ganz eingestellt.

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